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Lasst Blumen sprechen

Am Sonntag 9.September war es endlich soweit, der Hochsommer hatte uns mit seiner sengenden Sonne den Rücken gekehrt und so konnten wir uns aufmachen um auf der Landesgartenschau zu sehen, was uns die Blumen „zu sagen“ hatte.
Das klingt jetzt so, als ob Sie am Frühstückstisch zu Ihrer Familie gesagt hätten:“.....ach wisst ihr, jetzt ist mir das Gulasch gestern angebrannt, die Schwiegermutter kommt auch nicht, da fahren wir mal aufs Hubland, mal gucken ob die Gartenschau so schlecht ist, wie die in der Zeitung gesagt haben!“ Ich sag’s Ihnen gleich, „aso werd des nix!“ Da ist ganz schön viel Organisation im Vorfeld nötig und ohne die tatkräftige Hilfe von Herrn Öhrlein, unserem Heimbeirat und der Gemeinde Wabü, die uns einen Bus zur Verfügung gestellt haben, wäre das gleich garnix geworden. Das ist ja auch nicht so, dass die Familie da einfach mal durchschlendert und die weitläufigen Anlagen beim Sonntagsspaziergang genießt. Diese recht weiten Wege sind von unseren Bewohnern einfach nicht mehr zu bewältigen, deshalb hatten wir uns gemeinsam dazu entschlossen, diesen Ausflug mit Rollstühlen zu bewältigen, damit sich alle auch wirklich entspannt der Blumenpracht hingeben können.
Als dann endlich alle und alles in den Bussen verstaut war, konnten wir uns an Ort und Stelle im Hubland davon überzeugen: „basst scho!“, das höchste Lob der Franken oder :“des is fei scho schö!“ , sozusagen der „Überhit“.
Ja, es war wunderschön, die herrlichen Blumen, die Feststellung, dass es auch knallblaue Tomaten gibt, davon bestimmt auch noch 5 Sorten, und Rote Cocktailtomaten, die man nur mit der Lesebrille sehen kann. Dass es auch Gärten gibt, die an Europaletten in die Höhe wachsen, „.....des hat’s früher fei ned gebn, so a neumodsches Zeugs.....abber bragdisch wär des fei scho gwesn, weil mir haddn da früher in unnerm Gadden, da so a Egge, da ......“ Ja, da treibt die Fantasie ganz neue Blüten und jetzt können wir es deutlich spüren und hören: Sie können WIRKLICH sprechen, erstaunlich und so schön.
Und wie sich das alles verändert hat hier oben im Hubland da waren doch früher die Amis hier, alles weg, auch erstaunlich. Da so viele neue Eindrücke ja auch müde machen, rasten wir einen Moment entspannen, essen und trinken etwas, machen ein kurzes Nickerchen in der Sonne.
Auf dem Rückweg stellen wir fest, dass das hier wirklich später bestimmt ein guter Park zur Naherholung werden wird denn groß genug ist es ja! Vorher müssen wir unbedingt noch ganz kurz die Volksmusikkapelle in ihren wunderschönen Trachten anschauen, die sind aber auch herrlich!

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